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Jana Beerova, CEO: Publito bringt neue Dienstleistungen auf den Markt. Welche sind das und worin besteht deren Vorteil?

Jana Beerova arbeitet seit über 20 Jahren schon eng mit den Medien zusammen. Begonnen hat sie als Studentin in einer regionalen Zeitung in Kosice und dort hat sie unterschiedliche Seiten des Journalismus kennengelernt. Sie gilt als Mitbegründerin einer PR Agentur und letztes Jahr ist sie CEO von „Publito“ (Medializuj) geworden.

Wie waren deine Anfänge in den Medien?

Foto: Jana Beerova, CEO Publito (Medializuj)

An meine Anfänge erinnere ich mich mit großer Liebe und Demut – z.B. wie ich an der Universität in der Früh vor Kursbeginn einen Artikel auf einer Diskette in die Redaktion gebracht habe, oder an die Umfragen in den Straßen von Kosice, und an das Entwickeln der analogen Fotos damals, alles nur damit die Inhalte eine gewisse Qualität aufweisen. Es war eine schöne Zeit. Später war ich in
mehreren Onlinemedien tätig, woran ich mich erst gewöhnen musste, denn im Gegensatz zu den Printmedien kann man im Internet auch kommentieren und die Kommentare waren nicht immer besonders angenehm zu lesen. Ich habe sowohl Nachrichten als auch Publizistik gemacht, thematisch habe ich vor allem den Bereich Kultur und Bildung aufgegriffen, aber eine Zeit lang habe ich sogar die Rubrik über Autos verwaltet. Seit dem Studium habe ich meinen Weg in Richtung PR eingeschlagen. Ich habe als PR Redakteurin für eine regionale Wochenzeitung gearbeitet, habe als Firmenvertreterin gearbeitet und Erfahrungen in einem Bürgerverein gesammelt. Eine Weile war ich auch in einer PR Agentur in Bratislava tätig, jedoch habe ich mich dann für einen eigenen Weg entschieden und meine eigenen Projekte gestartet.

Du bist schon viele Jahre im Bereich Marketing und PR unternehmerisch tätig. Worin unterscheidet sich für dich die Startup-Welt vom Unternehmen?

Ich habe mir jahrelang gesagt, dass ich in der Welt von Startups nicht funktionieren könnte. Es war für mich eine Welt, wo ich zu selten reale Ergebnisse gesehen habe. Aus dem Unternehmen (Firmenleben) war ich gewöhnt, dass man mit einer Idee, wenn man Zeit und Energie investiert und wenig bis sogar gar keine Finanzen, unglaubliche Erfolge erzielen kann, die Freude und Geld einbringen. Im bisherigen Unternehmen hatten wir nie eine Investition oder Kredit, alles haben wir selbst erarbeitet. Im „klassischen“ Unternehmen kann ich zudem sehr schnell kleinere und größere Entscheidungen treffen oder die Richtung ändern. Vor der Gründung eines Startup habe ich mich deswegen gefürchtet.

Warum?

Ein Start-Up zu gründen hat für mich nicht die Freiheit bedeutet, die manche Menschen in diesem Bereich beschreiben, die ihren Beruf zurückgelassen haben um sich in eine neue Idee reinzubeißen. Für mich ging es um Harmonisierung von meinem Unternehmen und den bisherigen Projekten mit einem neuen Projekt, dem ich mich widmen wollte und in dem ich ein großes Potential gesehen habe. Ohne die geschickten KollegInnen, die uns unterstützt haben und uns in der Anlaufphase geholfen haben, wäre es nicht möglich gewesen. Heute sehe ich, dass ein Investor ein großer Vorteil sein kann und bei der schnelleren Entwicklung helfen kann. Dank dem Investor bekommen wir viele Ideen und Feedback von erfahrenen Menschen und konnten schneller auf mehreren Märkten starten. Unsere vorherigen Erfahrungen, glaube ich, bremsen uns trotzdem vernünftig. So arbeiten wir auf Hochtouren und versuchen mit den Beinen auf dem Boden zu bleiben.

Die Grundlage der neuen Dienstleistungen soll native Werbung darstellen. Warum bist du davon so überzeugt?

Native Werbung ist der perfekte Weg um Mehrwert in die Präsentation eines Unternehmens, Produktes, einer Dienstleistung oder Person zu bringen. Ein Inserent verbessert durch den medialen
Output die eigene Reputation und verstärkt das Bewusstsein über den inserierten Inhalt in der Gesellschaft. Ein Medium wiederum hat die Möglichkeit einen wertvollen Artikel herauszugeben, der informativ ist, nicht wie Werbung wirkt und gleichzeitig Einnahmen bringt, dank denen die Redaktion funktionieren kann. Und nicht zuletzt, die LeserInnen erhalten nützliche oder interessante Informationen, die auch zu ihrem Vorteil sind.

Woraus wird der Beitrag von neuen auf „Publito“ angebotenen Dienstleistungen bestehen?

„Publito“ hat bis jetzt JournalistInnen mit ExpertInnen vernetzt, in der Zukunft wollen wir die Vernetzung von HerausgeberInnen mit InserentInnen erzielen. Es geht um eine natürliche Entwicklung, mit der wir von Anfang an gerechnet haben. Native Werbung ist, finde ich, etwas was es eigentlich schon immer gegeben hat. Heutzutage wird aber auch wegen Adblockern, Cookies und der Müdigkeit der MedienkonsumentInnen von der ständig wirkenden Werbung immer mehr über native Werbung geredet. Es wächst also das Bedürfnis, Inhalt mit Sinn und Mehrwert zu bringen. LeserInnen, HörerInnen oder ZuseherInnen werden diese Inhalte mit Interesse verfolgen. Und
gleichzeitig kann so der Rückgang des Geschäftes mit Banner Werbungen ausgeglichen werden. Dank „Publito“ wird InserentInnen das Publizieren von authentischem redaktionellem Inhalt ermöglicht, der maßgeschneidert ist auf die jeweilige Zielgruppe des Mediums. Dieses Service ist auf dem slowakischen Markt bereits in Verwendung und bekommt großteils positive Reaktionen. Deswegen planen wir die Ausweitung auch in anderen Ländern.

Wie wird das in der Praxis aussehen?

Es funktioniert ganz einfach. InserentInnen erstellen eine Anfrage, in der sie die eigene Dienstleistung oder das eigene Produkt beschreiben, eigene Ziele, die sie sich vom Publizieren erwarten oder in denen sie die Medien, die sie gerne ansprechen möchten, definieren. Durch den
Prozess der Erstellung werden sie von einem intuitiven Formular navigiert. Danach kommen unverbindliche Angebote, aus denen sie diejenigen auswählen können, die ihnen am meisten zusagen und es beginnt die Kommunikation mit dem Medium und die Vorbereitung des Inhaltes.

Worauf bist du im Projekt „Publito“ am meisten stolz?

Auf die Menschen im Team, die in das Projekt eigene Ideen, Erfahrungen und eine Menge Energie bringen. Auch wenn wir uns aufgrund der internationalen Zusammensetzung unseres Teams noch
nie physisch getroffen haben und uns nur online treffen, sind wir gemeinsam kreativ, planen, diskutieren und bewegen uns nach vorne. Ich freue mich, dass unsere Plattform immer mehr JorunalistInnen und ExpertInnen verwenden, sie hilft ihnen in der Zusammenarbeit und ist ein nützliches Werkzeug im Alltag für sie.

Foto. Team „Publito“

Wie siehst du die Zukunft von “Publito“?

Ich glaube, Publito wird zu einer Plattform, zu der in ein paar Jahren JorunalistInnen, UnternehmensvertreterInnen, ExpertInnen und auch InsertInnen automatisch greifen, wenn sie sich eine Zusammenarbeit unter sich überlegen. Und ich glaube, dass wir die erste Wahl im Bereich der effektiven nativen Werbung sein werden.

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